Frankreichtour 2006 mit den Jungglasern

 

Was ich damals noch nicht ahnte: Ziele in Frankreich sollten in den nächsten Jahren meine bevorzugten Anfahrtspunkte sein.

" Von Avignon bis zum Grand Ballon " war das Motto der Tour 2006, welche ich mit den Jungglasern Baden-Württemberg mitmachte.

Mit den Jungglasern vor Pont du Gard
Mit den Jungglasern vor Pont du Gard

Nach dem Entladen der Bikes im Gare SNCF starten wir zu einer kleinen Stadtrundfahrt durch die Residenzstadt Avignon um anschließend zur weiter westlich gelegenen
Pont dur Gard, das größte noch erhaltene Äquadukt der Antike, aufzubrechen.

Europas größte Hängebrücke bei Millau
Europas größte Hängebrücke bei Millau

 

Von dort aus geht's weiter auf schönen Straßen u.a. durch die Tarn-Schlucht und Millau mit seiner neuen Hängebrücke in die Käserei Roquefort, wo wir die Käseherstellung in den natürlichen Höhlen des Ortes besichtigen.

Am nächsten Morgen starten wir bei herrlichem Wetter in Millau.
Auf einsamen und verlassenen Straßen durch die Cevennen geht's weiter in das vulkanisch geprägte Zentralmassiv, wo uns mehrere Pässe wie der Puy Mary und der Puy du Dome erwarten. (bekannt vom Etikett der Volvic-Mineralwasserflaschen)
Im "Baden-Baden Frankreichs", der Stadt Vichy, endet die Tagestour.

 

 

Der nächste Tag führt uns in die Weingegend Burgund. Auf unserer Strecke liegen mit Cluny die größte Klosterruine Europas und Beaune zwei Orte mit herrlich erhaltenen alten Gemäuern und unzählige Orte mit kleinen Winzereien, die der Gegend zu Weltruhm verhalfen. In Rochefort-sur Nenon endet die heutige Etappe.

Moderne Kirchenarchitektur
Moderne Kirchenarchitektur

 

 

Eine völlig neue Kirchenarchitektur erleben wir am nächsten Morgen in Ronchamp im   Gotteshaus mit dem bekannten Namen Notre Dame.
Von dort aus gehts gemeinsam weiter in die Vogesen auf den Grand Ballon, wo sich nach dem Mittagessen die Gruppe trennt und jeder seinen individuellen Heimweg antritt.
Ich besuch noch einen Soldatenfriedhof in Cernay und fahre von dort aus nach Hause.


Es war eine tolle Tour und deshalb nochmals ein herzliches Dankeschön an den Organisator Jürgen Sieber und seine Ulrike.